Der SPD-Landtagskandidat Friedrich Paulsen nahm sich am Wochenende zwischen zwei wichtigen Wahlkampfterminen Zeit, die Laerer Sozialdemokraten zu besuchen. Interesse hatte er signalisiert, welche Projekte die Gemeinde Laer mit den Mitteln des Konjunkturpaketes II des Bundes auflegt. Zunächst ging es zum Sportgelände, wo ein Kunstrasenplatz entstehen soll. Die Fraktions- und Vorstandsmitglieder erläuterten ihm die Finanzierung des Projektes und machten deutlich, warum die Sozialdemokraten es unterstützen. An der Grundschule, wo bereits mit den Dämmarbeiten begonnen wurde, erläuterten die Sozialdemokraten das nächste Projekt. Neben der Dämmung soll auf dem
Dach eine Photovoltaikanlage entstehen, die von einer bereits gegründeten Gesellschaft (Volksbank/Gemeinde) betrieben wird. Paulsen lobte besonders die energetischen Maßnahmen am Schulgebäude und die Unterstützung des Ortsvereins für den Kunstrasenplatz.
Veröffentlicht am 26.04.2010
Die SPD Laer und Holthausen hat mit Interesse die Gründung des Fördervereins für die Fußballabteilung des Sportvereins TuS Laer 08 zur Kenntnis genommen. Da als eines der Hauptziele des Fördervereins die Anlage eines Kunstrasenplatzes genannt wurde, bittet die SPD ihre Mitglieder und Sympathisanten, den Verein durch Beitritt und/oder Spenden zu unterstützen. Die SPD Laer und Holthausen hatte sich im Vorfeld der Überlegungen zur Verwendung der vom Bund bereitgestellten Mittel für Investitionen der Kommunen (Konjunkturpaket II) bereits für die Einrichtung eines Kunstrasenplatzes ausgesprochen. Leider ist die gesamte Finanzierung des Kunstrasenplatzes aus den Bundesmitteln nicht möglich, so dass der Sportverein eine Summe von rund 100.000 € wird selbst schultern müssen.
Mit der Anlage des Kunstrasenplatzes wird der in den Wintermonaten nur eingeschränkt mögliche Spiel- und Trainingsbetrieb besonders für die Kinder- und Jugendmannschaften deutlich verbessert werden. Auch ist denkbar, dass der TuS 08 dann eine Mädchen- und Frauenfußballabteilung gründet.
Die SPD Laer und Holthausen sichert dem TuS Laer 08 die volle Unterstützung bei der Umsetzung des Projektes "Kunstrasenplatz" zu. Sie dankt den Verantwortlichen für die sicherlich nicht leichte Entscheidung über die Kostenbeteiligung und wünscht auch von dieser Stelle aus ein gutes Gelingen für das Vorhaben zum Wohle aller, die ihre sportlichen Aktivitäten nach Möglichkeit gerne an der frischen Luft durchführen.
Veröffentlicht am 13.04.2010
Bei der jüngsten Ortsvereinsversammlung der SPD Laer und Holthausen freute sich der Vorsitzende Norbert Rikels, den SPD-Kandidaten für die Landtagswahl NRW, Friedrich Paulsen aus Greven, zu begrüßen. Der 1984 geborene und heute als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni Münster tätige Paulsen nahm die Gelegenheit wahr, sich und seine politischen Ziele vorzustellen, zu denen er unter anderem zählt:
Eine mutige Schulpolitik: Ganztags, gemeinsam und vor Ort
"Ich lehne das verbindliche Grundschulgutachten als Grundlage für den Besuch einer weiterführenden Schule ab und werde mich dafür einsetzen, dass jeder Schüler ein Recht darauf bekommt, die nächstgelegene weiterführende Schule zu besuchen. Jedes Kind muss die beste individuelle Förderung erhalten", so Paulsen.
Freie Fahrt für Schüler und Azubis: Mit einem Ticket zur Arbeit und in der Freizeit
"Wenn Studenten ein Semesterticket haben, müssen auch Schüler und Auszubildende günstig Busse und Bahnen im ganzen Land benutzen können. So können junge Leute an Kultur- und Bildungsveranstaltungen überall teilnehmen und auch woanders Jobs annehmen", machte der Kandidat seine Vorstellungen in diesem Bereich deutlich.
Finanzreform zwischen Bund, Ländern und Gemeinden:
Stärkung der Gemeinden für die drängenden Zukunftsaufgaben
Friedrich Paulsen hob hervor, dass eine umfassende Reform der Finanzbeziehungen zwischen Bund, Ländern und Gemeinden nötig sei, um den Gemeinden angesichts drängender Zukunftsthemen wie Bildung und soziale Sicherheit Handlungsspielraum zu geben. Paulsen: " Wir müssen es hinbekommen, dass vor allem soche Einrichtungen gefördert werden, die Kostenexplosionen im Sozialbereich verhindern. Dazu zähle ich insbesondere kostenlose Betreuungsplätze für Kinder, Gwaltpräventionsmaßnahmen in der Schule und soziale Beratungen".
Hilfe für Helfer: Unterstützung von Engagierten mit einer Ehrenamtskarte
In vielen Vereinen und Initiativen wird ehrenamtliches Engagement geleistet. Paulsen: "Diejenigen, die viele Stunden ohne Bezahlung in Sport, Kultur, Brauchtumspflege oder Nächstenliebe aktiv sind, sollen besonders honoriert werden. Mit der Ehrenamtskarte können Vergünstigungen in verschiedenen Bereichen in Anspruch genommen werden".
In der Diskussion mit dem Kandidaten wurde deutlich, dass er zu vielen Themen ein fundiertes Wissen besitzt. Fraktionsvorsitzender Gerrit Thiemann machte an dem Beispiel der jüngst im Gemeinderat im wesentlichen aus finanziellen Gründen abgelehnten Bezuschussung eines Projektes mit Jungen an der Laerer Grundschule deutlich, wie dringend eine Finanzreform für die Städte und Gemeinden sei.
"Ein junger und sehr guter Kandidat für unsere Region" stellte Norbert Rikels abschließend mit Dank an Friedrich Paulsen fest.
Veröffentlicht am 18.02.2010
Beim ersten Zusammentreffen des Laerer Bürgermeisters Detlev Prange mit der SPD-Bundestagsabgeordneten Angelica Schwall-Düren, die sich in Begleitung des SPD-Kandidaten für die Landtagswahl NRW, Friedrich Paulsen aus Greven befand, wurde eine Fülle von Themen angesprochen, die sowohl dem Bürgermeister als auch der Abgeordneten und dem Kandidaten auf dem Herzen lagen. Unter anderem galt das Interesse der Abgeordneten den Finanzen der Gemeinde, die Bürgermeister Prange als ehemaliger Kämmerer der Gemeinde Laer umfassend darstellte. Dabei beklagte er zum Beispiel, dass die Gemeinde jeden dritten Euro ihrer Steuereinnahmen an den Kreis abführen muss oder die Umlage an den "Fonds Deutsche Einheit" in Höhe von zuletzt 107.000 Euro nur - wie von vielen anderen Gemeinde auch - kreditfinanziert aufgebracht werden kann. "Wie stellt sich die SPD die Finanzierung des von ihr propagierten beitragsfreien Kindertagesstättenbesuchs vor, für die letztlich die Kommunen aufkommen müsse ?" fragte er die Bundestagsabgeordnete angesichts der jetzt schon desolaten Finanzlage vieler Städte und Gemeinden. "Wir haben dies durchgerechnet und wenn wir die besonders starken Schultern in unserem Land mit einem relativ geringen Prozentsatz einer Bildungssteuer belasten, lässt sich diese Beitragsfreiheit und die für ein Universitätsstudium obendrein gut finanzieren", brachte Schwall-Düren die Vorstellungen der SPD auf den Punkt. "Diese Steuer muss aber zu 100 Prozent in die Bildung fließen, denn dort haben wir große Defizite zu beklagen", stellte sie weiter fest.
Neben Friedrich Paulsen wurde die Bundestagsabgeordnete von den Vorstands- und Fraktionsmitgliedern der Orts-SPD, Karola Teuber, Norbert Rikels, Gerrit Thiemann und Eberhard Teuber begleitet. Diese brachten sich in das Gespräch besonders zu den Themen "Betreuung von Kleinkindern (U 3)". "integrative Erziehung" und "Schulsystem" ein.
Zum Abschluss betonten Schwall-Düren und Prange, dass dieses Treffen erkenntnis- und hilfreich gewesen sei und ein Austausch auch zukünftig erfolgen sollte.
Veröffentlicht am 17.02.2010
Laer - Als Münsterländerin liebt sie das Fahrradfahren. Bei gutem Wetter macht es ihr besonderen Spaß, da lassen sich Wahlkampf, Kontaktpflege und Informationsaustausch prima miteinander verbinden. So mutet die traditionelle Tour der Bundestagsabgeordneten Angelica Schwall-Düren durch ihren Wahlkreis, der auch die Gemeinde Laer umfasst, wie ein gemütlicher Sommerausflug an. Doch der Eindruck täuscht, das Besuchsprogramm unter dem Motto „Natour - Umwelt und Klima lokal“ am Mittwoch hat es in sich. Dabei bekommen die Besucherin und ihre Begleiter geballte Informationen über das Ewaldidorf, seine Probleme, Stärken und Menschen.
Veröffentlicht am 31.07.2009