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Hatten ein gutes Gespräch
Beim ersten Zusammentreffen des Laerer Bürgermeisters Detlev Prange mit der SPD-Bundestagsabgeordneten Angelica Schwall-Düren, die sich in Begleitung des SPD-Kandidaten für die Landtagswahl NRW, Friedrich Paulsen aus Greven befand, wurde eine Fülle von Themen angesprochen, die sowohl dem Bürgermeister als auch der Abgeordneten und dem Kandidaten auf dem Herzen lagen. Unter anderem galt das Interesse der Abgeordneten den Finanzen der Gemeinde, die Bürgermeister Prange als ehemaliger Kämmerer der Gemeinde Laer umfassend darstellte. Dabei beklagte er zum Beispiel, dass die Gemeinde jeden dritten Euro ihrer Steuereinnahmen an den Kreis abführen muss oder die Umlage an den "Fonds Deutsche Einheit" in Höhe von zuletzt 107.000 Euro nur - wie von vielen anderen Gemeinde auch - kreditfinanziert aufgebracht werden kann. "Wie stellt sich die SPD die Finanzierung des von ihr propagierten beitragsfreien Kindertagesstättenbesuchs vor, für die letztlich die Kommunen aufkommen müsse ?" fragte er die Bundestagsabgeordnete angesichts der jetzt schon desolaten Finanzlage vieler Städte und Gemeinden. "Wir haben dies durchgerechnet und wenn wir die besonders starken Schultern in unserem Land mit einem relativ geringen Prozentsatz einer Bildungssteuer belasten, lässt sich diese Beitragsfreiheit und die für ein Universitätsstudium obendrein gut finanzieren", brachte Schwall-Düren die Vorstellungen der SPD auf den Punkt. "Diese Steuer muss aber zu 100 Prozent in die Bildung fließen, denn dort haben wir große Defizite zu beklagen", stellte sie weiter fest.
Neben Friedrich Paulsen wurde die Bundestagsabgeordnete von den Vorstands- und Fraktionsmitgliedern der Orts-SPD, Karola Teuber, Norbert Rikels, Gerrit Thiemann und Eberhard Teuber begleitet. Diese brachten sich in das Gespräch besonders zu den Themen "Betreuung von Kleinkindern (U 3)". "integrative Erziehung" und "Schulsystem" ein.
Zum Abschluss betonten Schwall-Düren und Prange, dass dieses Treffen erkenntnis- und hilfreich gewesen sei und ein Austausch auch zukünftig erfolgen sollte.





