Landtagskandidat Friedrich Paulsen stellt sich vor

Ortsverein


Friedrich Paulsen bei der Ortsvereinsversammlung der SPD in Laer

Bei der jüngsten Ortsvereinsversammlung der SPD Laer und Holthausen freute sich der Vorsitzende Norbert Rikels, den SPD-Kandidaten für die Landtagswahl NRW, Friedrich Paulsen aus Greven, zu begrüßen. Der 1984 geborene und heute als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni Münster tätige Paulsen nahm die Gelegenheit wahr, sich und seine politischen Ziele vorzustellen, zu denen er unter anderem zählt:

Eine mutige Schulpolitik: Ganztags, gemeinsam und vor Ort

"Ich lehne das verbindliche Grundschulgutachten als Grundlage für den Besuch einer weiterführenden Schule ab und werde mich dafür einsetzen, dass jeder Schüler ein Recht darauf bekommt, die nächstgelegene weiterführende Schule zu besuchen. Jedes Kind muss die beste individuelle Förderung erhalten", so Paulsen.

Freie Fahrt für Schüler und Azubis: Mit einem Ticket zur Arbeit und in der Freizeit

"Wenn Studenten ein Semesterticket haben, müssen auch Schüler und Auszubildende günstig Busse und Bahnen im ganzen Land benutzen können. So können junge Leute an Kultur- und Bildungsveranstaltungen überall teilnehmen und auch woanders Jobs annehmen", machte der Kandidat seine Vorstellungen in diesem Bereich deutlich.

Finanzreform zwischen Bund, Ländern und Gemeinden:
Stärkung der Gemeinden für die drängenden Zukunftsaufgaben

Friedrich Paulsen hob hervor, dass eine umfassende Reform der Finanzbeziehungen zwischen Bund, Ländern und Gemeinden nötig sei, um den Gemeinden angesichts drängender Zukunftsthemen wie Bildung und soziale Sicherheit Handlungsspielraum zu geben. Paulsen: " Wir müssen es hinbekommen, dass vor allem soche Einrichtungen gefördert werden, die Kostenexplosionen im Sozialbereich verhindern. Dazu zähle ich insbesondere kostenlose Betreuungsplätze für Kinder, Gwaltpräventionsmaßnahmen in der Schule und soziale Beratungen".

Hilfe für Helfer: Unterstützung von Engagierten mit einer Ehrenamtskarte

In vielen Vereinen und Initiativen wird ehrenamtliches Engagement geleistet. Paulsen: "Diejenigen, die viele Stunden ohne Bezahlung in Sport, Kultur, Brauchtumspflege oder Nächstenliebe aktiv sind, sollen besonders honoriert werden. Mit der Ehrenamtskarte können Vergünstigungen in verschiedenen Bereichen in Anspruch genommen werden".

In der Diskussion mit dem Kandidaten wurde deutlich, dass er zu vielen Themen ein fundiertes Wissen besitzt. Fraktionsvorsitzender Gerrit Thiemann machte an dem Beispiel der jüngst im Gemeinderat im wesentlichen aus finanziellen Gründen abgelehnten Bezuschussung eines Projektes mit Jungen an der Laerer Grundschule deutlich, wie dringend eine Finanzreform für die Städte und Gemeinden sei.

"Ein junger und sehr guter Kandidat für unsere Region" stellte Norbert Rikels abschließend mit Dank an Friedrich Paulsen fest.

 
 

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